Mittwoch, 19. Juni 2013

Sport


Letztens war ich beim Orthopäden wegen meiner Fußfehlstellung. Ich sprach ihn außerdem auf meine ständigen Rückenschmerzen an, er hat hier und da ziemlich fest gedrückt und es war besser. Dann sagte er mir noch, ich müsse Sport machen, um Rückenmuskulatur aufzubauen. Aber für eine junge Frau wie mich sei das doch kein Problem. Autsch.
Ist es aber doch. Der Grund hierfür ist etwas Ekelhaftes namens Schulsport. Ich bin generell überhaupt nicht sportlich und das hat es mir in einer Assiklasse alles Andere als leicht gemacht. Wie oft habe ich blöde Sprüche darüber gehört, wie ich zum Beispiel den Ball werfe. Wenn die Lehrer die Mannschaften abgezählt haben - ja, dass das Wählen scheiße ist, haben inzwischen selbst die eingesehen - habe ich nicht selten ein "Oh nein, die ist in unserer Mannschaft" von einem Mitschüler, der nur gewinnen wollte, gehört. Es hat sich so wie so immer alles ums Gewinnen gedreht. Leute, die behaupten, Sportunterricht wäre wichtig, damit Kinder wenigstens einmal die Woche Sport machen, lügen. Es ging nie um die Gesundheit oder gar um Spaß - es ging immer nur um Leistung.
Unfreundliche Sportlehrer hatte ich auch genug. Generell empfinde ich es als Tüpfelchen auf dem i, dass die einen hinterher auch noch für die ganze öffentliche Bloßstellung benoten. Ist es nicht schon genug, sich da durchzuquälen? Muss einen auch noch jemand bewerten?
Immerhin bekommt man meistens eine Drei, wenn man Sport nicht kann. Dennoch wird man für die Drei ausgelacht. Als gute Schülerin von Mitschülern, die in anderen Fächern vier oder fünf stehen. Aber über die Deutsch- oder Mathenote würde niemand lachen. In diesen Fächern schlecht zu sein, ist ja nicht uncool.

Ich erinnere mich an das Sportfest vor ein paar Jahren, wo die Oberstufenschülerin, die die Weite beim Weitsprung notieren sollte, zu mir meinte, ich solle mir mehr Mühe geben. Das war ziemlich verletzend. Ich kann es halt wirklich nicht besser. Außerdem empfinde ich es eine Anmaßung, dass ich mir auch noch mehr Mühe geben solle. Vielleicht wäre ich ja besser im Sport, wäre da nicht die ständige Bloßstellung, das ständige Gefühl des Versagens und die schlechte Erfahrung? Mit diesen Gedanken im Kopf kann ich mir unmöglich nich mehr Mühe geben!
Aber das ist ja das Problem, am Ende kriegt man auch noch selbst die Schuld dafür, dass man es nicht kann. Ich erinnere mich an eine Sportlehrerin, die beschuldigend zu mir meinte, dass sie ein Problem damit hätte, mir eine Note zu geben, weil ich mir ja Mühe gebe, mich deutlich verbessert habe und regelmäßig anwesend bin, aber meine Leistungen nicht gut sind. Im Ernst? Man kann es doch nicht bewerten, dass jemand etwas vorher noch nicht konnte! In anderen Fächern hat man wenigstens mehr oder weniger die Chance, es zu lernen. Sport kann man entweder oder eben nicht.
Eine andere Sportlehrerin meinte auch, dass ich gerade bei einer Fußfehlstellung Muskeln aufbauen müsste und mich deshalb bei Tanz und Gymnastik nicht so bewegen könnte wie die Anderen, die ja, wie es klang, alle immer brav Sport machen. Es ist auch einfach ungerecht! Ich mache zumindest wöchentlich Sport und kann trotzdem nichts und viele Andere sind fit, obwohl sie nichts machen. Sie kam dann auch auf das Thema Gesundheit, doch es wirkte, anders als bei meinem Orthopäden, wie ein Vorwand, um mir zu sagen, dass ich eine bestimmte gesellschaftliche Erwartung nicht erfülle.
In beiden Fällen war das Gefühl, das entstand, das gleiche: Ich fühlte mich abgewertet und als faul und undiszipliniert betrachtet. Dabei fällt es mir wirklich extrem schwer, Sport zu machen. Ja, auch "als junge Frau". Ich verbinde damit zumeist alles Andere als Spaß und ich hasse es, wenn mir dann Leute mit dem Sport-mache-Spaß-"Argument" kommen. Ja, ich habe die Erfahrung gemacht, dass Sport manchmal auch Spaß machen kann - ich spiele ja auch gerne Tennis oder fahre inzwischen gerne Rad - aber meistens ist Sport eine Qual für mich.
So ist auch zunächst der Einzige Grund, mehr Sport zu machen, meine Gesundheit. Es bleibt natürlich die Hoffnung, dass der fiese Beigeschmack verschwindet und ich auch Spaß daran finde. Ich denke, dass würde auch passieren - nur der Anfang würde schwerfallen, da ich immer wieder an den Sportunterricht erinnert werde, wenn ich mich irgendwie mit dem Thema Sport beschäftige. Aber beim Tennis und Radfahren denke ich ja auch nicht (mehr) daran.


Nun überlegte ich, welche Sportart ich anfangen könnte. Alles, was für mich irgendwie eine Qual darstellt, scheidet natürlich aus. Da das fast alles ist, bleibt wenig übrig. Die einzigen Sportarten, die mich irgendwie reizen würden, sind Badminton und Yoga. Gut, ich glaube, das Badminton lässt sich nicht so einfach umsetzen, wenn ich jetzt bald mein FSJ mache - Tennis werde ich dann wohl auch vorerst aufgeben müssen - aber Yoga wäre doch eigentlich eine gute Idee. Das Tolle daran ist, dass ich wirklich gar keinen Leistungsdruck habe, sondern es endlich mal wirklich um Gesundheit und Spaß geht. Ich brauche nur das machen, was ich möchte, und, so weit wie ich es auch kann. Und ich finde es gut, dass ich es auch selbst zu Hause machen kann, und so nicht zeitlich gebunden bin und es zunächst auch nicht vor Anderen machen muss. Macht ihr Yoga? Habt ihr irgendwelche Tipps für mich, wie ich das anfangen kann? Bin derzeit noch ziemlich überfordert und hab nur ein Bisschen auf Youtube gestöbert.

Kommentare:

  1. Ach Mensch, du Arme! Ich kann es gut nachvollziehen, mir ging es ähnlich. Ich glaube, Yoga wäre wirklich toll für dich, denn Yoga funktioniert ohne Leistungsgedanken. Du hast zahlreiche Übungen und für jede diese Übung gibt es eine Alternative, falls du sie nicht hinbekommst und auch eigentlich keinen Standard, wie sehr du dich nun dehnen/strecken/bewegen sollst. Wenn man mit Sport in Frieden kommen will, ist Yoga, finde ich, erstmal die beste Lösung. Youtube gibt ja schon einiges her, es gibt auch nette DVDs (z.B. von Susanne Fröhlich), Bücher und natürlich viele Kurse. Versuch es doch erstmal mit Hatha-Yoga als Einstieg.

    Im Sommer finde ich auch Schwimmen super, weil es einfach eine Wohltat ist, bei dieser Hitze ins kühle Nass zu kommen und man auch wenig Druck dahinter: man schwimmt einfach, so lang es angenehm ist. Außerdem ist es gut für Rücken und Gelenke.

    Inzwischen finde ich auch Joggen angenehm - mit der richtigen Musik jedenfalls. Heavy Metal treibt mich richtig an. ^^ Wenn man dabei Musik hören kann, die einen glücklich macht, wertet das Sport ungemein auf, finde ich.

    Ich hoffe, du wirst mit Sport noch glücklich und kannst alle Leistungsgedanken und negativen Erfahrungen aus der Schule hinter dir lassen.

    Alles Liebe,
    Liath (die in Sport sogar meist eine 4 hatte, ehem)

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    1. Hallo Liath,
      danke für dein ausführliches Kommentar und deine Tipps. Das motiviert mich total. Hatha-Yoga und dei DVDs von Susanne Fröhlich gucke ich mir auf jeden Fall mal an, da ist bestimmt was für mich dabei. Schwimmen halte ich auch für eine gute Idee. Hoffentlich setze ich das auch um. Nur Joggen ist so gar nicht meins.
      Mir ist vor allem wichtig, dass ich nicht diesen leistungsdruck von außen habe.
      Blöd, dass du diese Erfahrung auch machen musstest, aber echt bewundernswert, dass du inzwischen ein viel besseres Verhältnis zum Sport hast. Da möchte ich auf jeden Fall auch hin, auch wenn es mir schwerfällt. Wenn ich nichts tue, mache ich bald gar keinen Sport mehr, außer mit dem Rad einkaufen fahren.
      Alles Liebe zurück :-)

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  2. das kann ich nachvollziehen! ich habe schulsport gehasst! ich war immer die letzte auf der bank, hatte vieren,.. (mein abi-schnitt war 1,5 - also viele anderen fächer waren in ordnung). dann musste ich zur physiotherapie wegen rückenschmerzen und habe festgestellt, dass sport etwas schönes ist. etwas, was man für sich selbst nach seinem eigenen rhythmus machen kann ohne leistungsdruck. heute bin ich eine der stammkunden in meinem fitnessstudio und gut trainiert - weil ich spaß daran habe :) es ist egal, was du machst, fang einfach an und vergiss den blöden schulsport/blende ihn aus. ich fand auch die joga-dvd von barbara becker übrigens gut :)

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    1. Ich hoffe ich stelle das bald auch noch fest :) Danke für deinen Tipp - dann gucke ich mir die Yoga-DVD mal an :)

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  3. Oh mann, ich kann das sooo nachvollziehen, Spotunterricht ist die mieseste Quälerei und der schlimmste Selbstbewusstseins-Killer überhaupt. Und Sportlehrer sind in der Regel die größten Kotzbrocken, die man sich vorstellen kann (auch die weiblichen...)
    Ich habe es sogar regelmäßig auf eine 4 geschafft... Die Sportarten in der Schule waren einfach nicht meins (ich war auch noch auf einem Sportgymnasium, einfach, weil es das dichteste an meinem Wohnort war, das heißt, mind. 3 Mal die Woche Sport und wenn man nicht an den seltsamen Sportaktivitäten nachmittags teilgenommen hat, war man gleich der Assifreak).
    Und das beste daran: ich treibe viel Sport. Besonders in meiner Schulzeit saß ich 6 bis 7 Mal in der Woche auf dem Pferd und einmal die Woche bin ich Rudern gegangen. Voll der Faulpelz also. Und mein Hauptbewegugsmittel war und ist nebenbei das Rad... War halt einfach nicht gefragt in der Schule...
    Yoga reizt mich auch, ich habe aber ein bisschen Bedenken, uneingeleitet einzusteigen - vor allem, weil ich Rücken schief bin und selber nicht merke, wenn ich ihn seltsam verdrehe...
    WEnn du was Gutes findest, berichte mal drüber!
    LG

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    1. Ich hatte auch zunächst eine nette Sportlehrerin, leider hat die es auch völlig ignoriert, wenn ich von Anderen geärgert wurde oder es vielleicht auch wirklich nicht mitbekommen.
      Wow, da bin ich mit meinen Dreien ja noch gut weggekommen. Mindestens dreimal die Woche Sportunterricht muss ja furchtbar sein.
      Das man selbst nicht merkt, wenn man schief ist, finde ich auch nicht gut, aber ich kann mir derzeit noch nicht vorstellen, zu einem Kurs zu gehen. Das ist einfach dem Schulsport zu ähnlich.

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  4. wie wärs mit irgendwas tänzerischem? zumba ist grad voll im trend und macht echt spaß. aerobic geht in die gleiche richtung.
    was auch cool ist: sich mit nem freund zum schwimmen gehen zu treffen. ich mach das 1x die woche; wir ziehen ne std lang bahnen und bequatschen alles, was wir so erlebt haben. am ende gehts noch ne halbe std zur entspannung in den whirlpool.

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    1. Das Schwimmen klingt wirklich gut :) Ich glaub nur, dass ich das dann im Endeffekt alleine machen muss. Aber vielleicht finde ich ja wen? (:
      Tanzen kann ich mir dann wieder gar nicht vorstellen, vor allem nicht zu Beginn, aber wer weiß, vielleicht mag ich das ja auch, wenn ich mal den Spaß am Sport gefunden habe?

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  5. Ich hatte ein Dejà-Vu beim lesen... ich war damals von meinen lieben Mitschülern dermassen angepisst, dass ich jede freie Minute auf dem Sportplatz verbrachte und Basketball übte (ich bin gerade mal 1,60m...). Als ich dann aus praktisch jeder Position traf, wurde ich mal wieder als letzte gewählt und mein Team gewann. Danach wars komischerweise irgendwie anders *ironiemodus*

    Zum Sport bzgl. Aufbau der Rückenmuskulatur kann ich Dir Pilates wärmstens empfehlen. Ich trainiere seit November 2011 und meine eigenen Rückenprobleme sowie meine Nackenverspannungen mit Spannungskopfschmerzen (bisweilen als Migräneauslöser) haben sich massiv verringert. 3x die Woche konsequent 20-30 Minuten reichen da völlig aus :)

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    1. Das klingt ja echt doof :-/ Einerseits toll, dass du denen beweisen konntest, dass du wohl etwas drauf hast, andererseits aber auch schade, dass du dich so abgemüht hast, etwas zu lernen, weil deine Fähigkeiten Anderen nicht gut genug waren.
      Ich habe vorhin ein Yogaprogramm für den Rücken ausprobiert und er fühlt sich jetzt so gut an :) Vielleicht finde ich bei Pilates ja auch was, was etwas für mich ist?

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  6. Bei Rückenbeschwerden ganz allgemein ist Schwimmen tatsächlich die erste Wahl. Allerdings muss man auch dabei auf Einiges achten, wenn es nicht nur Spaß machen soll, sondern auch effektiv für den Rücken und die Gesundheit insgesamt sein soll:
    1. Nicht übertreiben: Zweimal in der Woche, mehr nicht.
    2. Vorbereiten: Direkt vor dem Schwimmen nichts essen; immer gut aufwärmen (z. B. mit dem Rad zum Schwimmbad fahren, dann ein paar leichte Dehnübungen, bevor Du ins Becken steigst).
    3. Training: Freistil oder Delfin sind für den Rücken nicht ideal. Brustschwimmen und selbstverständlich Rückenschwimmen sind also angesagt. Versuch, die Bewegungen möglichst vollständig und exakt auszuführen, auch wenn das wesentlich mehr Kraft kostet und natürlich auf Kosten der Geschwindigkeit geht (wie die Bewegungen genau aussehen, kannst Du z. B. in diversen Youtube-Videos anschauen [dabei aber besser den Profis beim letzten WM-Lauf zusehen und das Ganze dann natürlich wesentlich langsamer nachmachen, als irgendeinem selbsternannten Schwimmlehrer zusehen]).
    4. Nach dem eigentlichen Training (z. B. eine Stunde abwechselnd Brust- und Rückenschwimmen) solltest Du Dich "ausschwimmen". Also langsam noch eine oder zwei Bahnen schwimmen, etwas Wassertreten machen oder auch den Whirlpool benutzen. Sollte es in Deinem Schwimmbad einen Ruheraum geben, nutz den! Eine halbe Stunde entspannen beugt auch dem Muskelkater vor!
    5. Nach dem Schwimmen ist der Hunger meist riesig. Wenn Du also nicht in kürzester Zeit massiv zunehmen möchtest, solltest Du Dir ein wenig Obst oder Gemüse mitnehmen.

    Wenn Du beim Schwimmen Zeit und Puste hast, Dich mit Dienem Bahnnachbarn zu unterhalten, machst Du definitiv etwas falsch! Beim Ausschwimmen ist das ok, aber davor deutet das darauf hin, dass Du die Technik nicht korrekt ausführst. Wenn es also gesundheitlich etwas bringen soll, ...

    Wenn möglich, such Dir ein Schwimmbad aus, das über ein gut geheiztes Becken verfügt. Je kälter das Wasser, desto stärker der Schock für den Körper, desto weniger Leistung kannst Du im Wasser bringen.

    Von Yoga und Pilates rate ich persönlich ab. Wenn die Trainerin/der Trainer nicht erstklassig (!) ist, kann man sich da als Anfänger (gerade im Falle einer ohnehin angekratzten Rückengesundheit) übel verletzen!

    Viel Schlaumeierei, ich weiß...
    Liebe Grüße!

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    1. Danke für deinen langen Kommentar :) Aber ich mache das lieber etwas lockerer - die Überwindung ist eh schon groß genug...

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  7. Ach Schäfchen. :/ Ich fühle mich gerade direkt in meine Schulzeit zurückversetzt. Mir ist es damals ganz ähnlich ergangen. Es ging zum Schluss soweit, dass ich den Sportunterricht gar nicht mehr mitmachte. Ich blieb nicht einfach weg, meine Mutter schrieb mir fast jede Woche tatsächlich eine Entschuldigung. Bei mir wurde daraus eine ganz große Angst, die mich absolut blockierte und mich in Panik versetzte, wenn ich nur an den Sportunterricht dachte.
    Und das alles nur wegen der von dir sehr gut beschriebenen Situation des Leistungsdrucks etc.

    Hab eine schöne Woche! <3

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    1. Oh je, ich wollte nicht, dass du dich in die Situation zurückversetzt fühlst :-S
      Oh nein, das ist echt schlimm :-/ Fühl dich gedrückt (:
      Nicht mehr hingehen habe ich auch oft überlegt, dann aber doch nicht gemacht. Wenigstens hat mir das dann eine Menge anderen Ärger erspart.
      Hab du auch eine schöne Woche :-)

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  8. Schulsport ist eine Schulfachgewordene Pest und sollte meiner Meinung nach aus dem Lehrplan fliegen. Oder zumindest sollte man sich als SchülerIn halbwegs "spezialisieren" können, um zumindest ein bisschen was machen zu können, was einem Spaß macht.
    Ich kann dein Gefühl Sport gegenüber absolut nachvollziehen. Ich war in der Situation, dass ich eine - damals noch nicht erkannte - angeborene Muskelschwäche habe und es halt wirklich einfach nicht konnte. Noch dazu übergewichtig und schon war ich DIE faule, schlechte, dumme Kuh, die auch niemand im Team haben wollte. :D Dass ich schnell erschöpft bin und lange, lange Regenerationsphasen habe, interessiert im nivellierten Schulsystem aber nun mal niemanden, vor allem wenn man die Chance hat, einem Kind zu erzählen, wie unglaublich ungesund Übergewicht ist. Ja... ach... an die ungesunde Wirkung von Mobbing und Abwertungen durch Mitschüler wurden die komischerweise nie erinnert.

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    1. Ich habe zwar keine Muskelschwäche, aber ich kann es halt trotzdem nicht besser.

      Ich habe das Gefühl, ein paar Sachen, die als ungesund gelten, haben sich in den Köpfen vieler Leute festgesetzt und darauf wird immer bei Anderen rumgehackt. Ich denke, zum einen wissen es viele Leute aufgrund "falscher" Bildung nicht besser, teilweise wird auch damit von eigenen ungesunden Eigenschaften abgelenkt. Hinzu kommt, dass der gesundheitliche Aspekt doch meist eh nur ein Vorwandt ist, weil Übergewicht wenig Toleranz findet.
      Ich bin da absolut deiner Meinung! Es gibt so viele andere, auch psychische Sachen, die Menschen auch krank machen können. Das wird natürlich totgeschwiegen :-/

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