Montag, 30. Juni 2014

Yoga Diary #1: Back to the Roots!

Namaste!
Wie ihr mitbekommen habt, hat das mit dem Yogatagebuch noch nicht so ganz geklappt ;) Es gab so vieles in letzter Zeit, das ich hätte schreiben. Heute schreibe ich aber an dem Punkt weiter, an dem ich gerade bin. 
Die letzten Tage waren ziemlich durchwachsen - nein, das ist die Untertreibung des Jahrhunderts. Sie waren richtig beschissen. Anfang der Woche hat mich die Motivation beim Yoga größtenteils verlassen, zudem wurde es auf der Arbeit stressig. Donnerstag morgen wachte ich auf und mir war speiübel. Den Tag verbrachte ich schließlich mit Fieber im Bett, den nächsten vorm Laptop. Mittlerweile kreisten meine Gedanken nur noch um meinen Liebeskummer, was mich noch mehr hinunterzog. Dementsprechend angeschlagen war ich am nächsten Tag. Morgens hatte ich dabei sogar Lust, war aber noch zu schwach. Etwas abgelenkt habe ich mich schließlich damit, endlich mal wieder Fotos zu machen. Eines seht ihr schon in der Sidebar. Erst gestern konnte ich mich langsam wieder an die Challenge heranwagen, wobei sich da auf der Yogamatte noch nicht so viel getan hat. Dafür aber an einem viel wichtigeren Ort - meinem Kopf. Was bringt es mir, täglich stundenlang auf der Yogamatte herumzuturnen, wenn in meinem Kopf viel zu viele negative Gedanken wild umher tanzen? 
Gestern ist mir klar geworden, wohin mich Yoga überhaupt bringen soll: Zurück auf den Weg, auf dem ich längst war. Zurück zu der Oscura (Nebenbei bemerkt: jetzt habe ich schon wieder meinen Namen geändert bzw. der Nixe einen Namen gegeben. Später mehr dazu...), die die kleinen Dinge des Lebens genossen hat und ausgeglichen und entspannt ist. Der Punkt ist, dass ich gar kein anderer Mensch werden möchte, nur wirklich ich selbst. 
Ich bin schon viele Schritte gegangen, teilweise leider auch zurück. Gestern habe ich mir einen Blogpost von Januar wieder durchgelesen. Darin ging es um viele kleine Freuden, die mir an einem Tag begegnet sind, bzw., die ich mir selbst gemacht habe. Es sind oft einfach die kleinen Dinge, auf die es ankommt. 
Ich möchte diese Momente hinter mir lassen, in denen ich von negativen Emotionen überflutet irgendetwas sage, was ich sonst niemals sagen würde. Ich möchte lieber sehr bewusst handeln. 
Den ersten Punkt, an dem ich diesen Balast loslassen möchte, stellt meine letzte Beziehung dar. Es kann doch nicht sein, dass man sich hinterher hasst und nicht mal mehr über den Weg laufen darf? Ich muss gucken, in wie weit sich dieser Umstand ändern lässt. Schließlich gehören ja immer zwei dazu. Aber ich habe zumindest meine Gefühle und meine Einstellung dazu geändert, als ich heute darüber nachgedacht und einen Brief geschrieben habe, in dem genau das steht. Erst hinterher habe ich gemerkt, das genau diese Souveränität Yoga ist. Wenn sich meine neue Einstellung gefestigt hat und ich bereit für eine mögliche Antwort bin, werde ich den Brief auch abschicken. 
Ich könnte jetzt noch viel mehr schreiben, aber es ist schon elf und ich möchte noch etwas Abendyoga machen und danach schlafen gehen, um auf meine sieben Stunden Schlaf zu kommen und morgen zeitig aufstehen und noch genug Zeit vor der Arbeit für etwas Yoga haben ;)

Kommentare:

  1. Ohje, ich wünsche dir viel Kraft, dass du deinen Weg findest und auf dass die restliche Woche besser für dich wird! :(
    Das Bild ist übrigens wirklich wunderschön - DU bist wunderschön.


    Zu deinem Kommentar bei mir: Ich habe jetzt tatsächlich die Haarwaschseife ausprobiert und frage mich, warum ich das noch nicht längst getan habe. Meine Haare müssen sich noch deutlich dran gewöhnen, aber meine Kopfhaut ist jetzt schon sehr dankbar. :)

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    1. Huhu ihr beiden,
      welche Haarwaschseife verwendet ihr denn? Möchte unbedingt etwas gegen mein ständiges Haarewaschen unternehmen. Wäre toll, wenn ihr mir was empfehlen könntet.

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    2. Hi :) Ich muss sagen, dass ich eigentlich keine direkte Haarseife verwende, sondern Alepposeife, weil ich sie ganz bequem in meinem Bioladen kaufen kann und so wie so zum Duschen verwende. Das ist auch echte Seife, also verseiftes Öl (in dem Fall Olivenöl), aber nicht wie Haarseife überfettet. Ich werden wohl auch noch mal richtige Haarseife verwenden, die ist sicherlich noch deutlich pflegender.
      Ich denke, dass du dich da einfach etwas durchprobieren musst, welche Seife für dich gut passt.
      Hier ist noch mal ein Link zu einer FAQ zu Haarseife: http://www.langhaarnetzwerk.de/phpBB3/viewtopic.php?f=5&t=20057

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    3. Und bestellen kann man Haarseife z.B. hier: http://www.savion.de/
      Ich persönlich möchte davon unbedingt die mit Henna ausprobieren, die kann ich mir ganz gut für meine glatten, Kokosöl liebenden Haare vorstellen :)

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