Samstag, 5. Juli 2014

Yoga Diary #2: Energie und Gedanken

Namaste, ihr Lieben!
Heute gibt es nur ein ganz kleines Update, da ich echt ins Bett muss und vorher natürlich noch ein kleines Abendyogaprogramm machen möchte. Ich bin richtig, richtig fertig, was daran liegt, dass es über vierzig Stunden her ist, dass ich "heute" aufgestanden bin. Das ist aber eine ganz große Ausnahme aufgrund der Abschiedsparty einer langjährigen Freundin, die die nächsten elf Monate in Thailand verbringen wird. Da nehme ich es auch ausnahmsweise mal in Kauf, dass es mir beschissen geht. Ich kann Menschen, die regelmäßig Nächte durchmachen, aber wirklich nicht verstehen. Normalerweise bin ich mir selbst viel zu viel wert, meinem Körper das anzutun. Und auch im Sinne meiner Yoga Challenge ist das natürlich nicht, bei der es ja gerade um respektvollen Umgang mit sich selbst geht.
So habe ich mich auch entschieden, mich kaum noch hinzulegen tagsüber, damit mein Schlafrythmus nicht völlig durcheinander kommt. Das hat auch ganz gut geklappt und freue mich auf mein Bettchen gleich.

Nun zur Challenge selbst:
Seit meinem letzten Post hat sich tatsächlich einiges getan. Ich schaffe es wirklich, viel Yoga in meinen Alltag einzubauen und damit auch entspannt in stressige Tage zu gehen. Es tut so gut. Ich starte mit einigen Sonnengrüßen, etwas Katze Kuh und einer kleinen Entspannung im Sitzen in den Tag und bin gleich viel besser drauf. Auch auf stressige Tage und viel zu viele Sachen, die ich erledigen muss, bereite ich mich mit Yoga vor. Ich glaube, sonst wäre ich in den letzten Tagen auch wahnsinnig geworden ;)
Ich bin wirklich sehr ausgeglichen und vieles klappt so viel besser. Worauf ich sehr achte, sind meine Gedanken. Im Yoga versucht man Ruhe im Kopf zu bekommen und auch das versuche ich Stück für Stück. Die wenigsten unserer Gedanken sind aufbauend und positiv, viele negativ und schädlich und die meisten ein riesiges, flüchtiges Wirrwarr. Ich nehme nun bewusster wahr, mit welchen Gedanken ich mich nur selbst unter Druck setze und mir schade, und versuche diese Gedenken zu vermeiden oder sie loszulassen. Stattdessen versuche ich etwas Positives oder Produktives zu denken wie: "Ist jetzt total dumm gelaufen, aber sowas passiert und das wird schon" oder "Das war nicht meine beste Idee, aber nächstes Mal weiß ich es besser und so schlimm war es jetzt auch nicht".
Außerdem versuche ich, langsam den Kopf freier zu bekommen. Gerade, wenn ich auf meinem Kissen sitze, und mich entspanne, versuche ich das ganze Gedankenchaos, das man so mit sich herumschleppt, loszulassen. Oft kommen mir dabei aber auch die besten Ideen oder Gedanken, die mich wirklich weiterbringen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Flüstern