Sonntag, 22. Mai 2016

Dankbarkeit



Ich bin dankbar für diesen Moment. Ich bin dankbar für diesen Tag. Auch wenn es mehr zu tun gibt, als ich mir das wünschen würde, und er ziemlich voll gestopft ist und ich viel erledigen muss. Ich bin dankbar, dass es ihn gibt, denn auch er ist ein Tag meines Lebens. Früher hätte ich gesagt, dass es ein "scheiß Tag" ist, jetzt bin ich dennoch dankbar dafür, dass es ihn gibt. Und ich baue immer wieder kleine Dinge ein, die mich glücklich machen.
Für mich entsteht Stress dadurch, dass ich den Moment verleugnen und in meinem Gedankenkonstrukt aus Dingen, die ich noch alle erledigen muss, lebe. Und dann möchte ich gleichzeitig alles direkt machen und alles gar nicht machen. Und brauche schon, bevor ich angefangen habe, etwas zu tun, eine Pause von den Gedanken. Aber ich kann dieses Gedankenkonstrukt auflösen, indem ich zum jetzigen Moment zurückkehre und einfach dankbar dafür bin, dass es ihn gibt, und mit meinen Gedanken nur noch bei der einen Sache bin, die ich gerade tue. Wenn ich bei dem bin, was ich gerade tue, bin ich viel weniger gestresst, als wenn ich bei dem bin, was ich an dem ganzen Tag oder gar an mehreren zu tun habe.
Und ich bin dankbar diesen Tag geschafft zu haben. Bin dankbar für jeden Moment. Bin dankbar aber auch für diesen Moment, in dem ich mich jetzt ausruhen und schlafen gehen kann, anstatt mit meinen Gedanken schon bei dem, was ich morgen tun muss, zu hängen.
Es ist eine Übung der Achtsamkeit, seine Gedanken immer wieder zu dem was gerade ist zurückzulenken, wenn sie dahin abgleiten, was noch alles zu tun ist. Es ällt mir noch schwer, aber diese Übung tut mi so gut. Sie erinnert mich immer wieder daran, dass ich im jetzigen Augenblick glücklich bin

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