Montag, 16. Mai 2016

Lang ist's her

Lang ist's her. Das Bloggen fehlt mir wirklich sehr. (Und das sollte sich nicht mal reimen...) Aber irgendwie wusste ich nie, wie ich wieder starten sollte. Einfach drauf los am besten. Nicht ewig überlegen, sondern das schreiben wonach mir ist. Gerade ist mir danach einfach ein bisschen meine derzeitigen Gedanken und mein derzeitiges Leben zusammen zu fassen und damit eine Basis für folgende Posts zu schaffen.
Was mich auch davon abgehalten hat, weiterzuschreiben war irgendwann der Gedanke: "Ich habe so lange nicht mehr geschrieben, jetzt liest eh keiner mehr meinen Blog." Aber das ist keine Einstellung, die mir weiterhilft. Denn so wird ihn auch nie wieder jemand lesen. Tatsächlich habe ich immer noch Klicks und außerdem habe ich es auch schon einmal geschafft, Leser zu bekommen, wieso nicht nochmal? Und alle, die mir folgen (oder zumindest die davon, die noch Blogs lesen), sehen ja auch meine Posts in ihrem Reader.
Und während ich das hier tippe, merke ich, wie ich immer mehr Lust bekomme, wieder meine Gedanken auszudrücken, indem ich die Worte fließen lasse.
 
Also meine derzeitigen Gedanken etc.:
 
Also zunächst einmal beschäftige ich mich gerade wieder einmal mit Ernährung, dieses Mal aber ausnahmsweise mal nicht aus der ethischen, sondern der gesundheitlichen Perspektive. Ich bin durch einige YouTuber auf High Carb Low Fat (genauer gesagt vor allem Starch Solution) gestoßen und dachte zunächst das wäre wieder eine dieser komischen Trend-Ernährungen, die zwar nicht so wirklich fundiert ist, aber ja alle Gebrechen heilen kann. Natürlich^^ Aber tatsächlich ist das Ganze doch wissenschaftlich fundiert und auch weniger restriktiv, als ich dachte. An sich kann man alles essen außer tierische Sachen und Öl, mit dem Fokus aber auf Kohlenhydraten, nicht auf fetthaltigen Lebensmitteln. Und fundiert in so weit, dass es sich auf die Befunde zu der Entstehung vieler Populationskrankheiten wie Blutkreislauferkrankungen, einige Krebsarten, Osteoporose, Diabetes etc., die mehr oder weniger ernährungsbedingt sind und mit einer solchen Ernährung größtenteils vermieden und zum Teil sogar geheilt werden können. Aber bis ich euch das alles ganz genau und fundierter erläutern kann, werde ich mich wohl selbst noch mehr einlesen müssen. Vor allem, weil mein Glaube an die Wissenschaft seit ich studiere so wie so immer mehr verloren geht... Aber ich kann euch da ja einfach mitnehmen auf meine Reise.
 
Was mich auch sehr fasziniert zur Zeit ist Nachhaltigkeit. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich letztes Wochenende auf einem Kongress zu dem Thema Umweltschutz-Psychologie war und dort ganz viel neuen Input erhalten habe. Das ist auch ein Grund, warum ich wieder schreibe. Denn das habe ich mir da vorgenommen; dass ich das nicht nur für mich leben möchte, sondern auch meine Gedanken weitergeben und damit (hoffentlich) auch andere Menschen inspirieren.
 
Mit meinem Seelenleben beschäftige ich mich natürlich auch viel, auch wenn die letzten Tage Meditation etwas untergegangen ist. Mir ist es schon nach den wenigen Tagen des Kongresses so schwer gefallen wieder anzufangen, das ist echt unglaublich. Aber das Thema bleibt natürlich eines der Wichtigsten, wenn nicht das Wichtigste.
 
Ansonsten mache ich viel Sport: Yoga, Schwimmen, Radfahren wisst ihr ja schon, aber jetzt auch neuerdings Joggen und wieder Tennis. Und wenn ihr einen Plan habt, wie man das alles parallel macht, dann verratet ihn mir. Ich habe nämlich keinen blassen Schimmer, wie ich das alles in einer Woche unterkriege ;D Also eigentlich mache ich auf wöchentlicher Basis: jeden Tag mehr oder weniger Yoga zu Hause, 2x schwimmen, 1x Tenniskurs, 1x Yogakurs und eventuell nochmal joggen oder Radfahren. Aber naja die Uni-Sportkurse habe ich eh nur im Semester und da bleibt genug Sport für die Semesterferien.
 
Es gibt natürlich auch noch mein soziales Leben. Will ich nur so erwähnen, damit das nicht falsch hinüber kommt, wie das doch öfters passiert. Aber das ist einfach nur nicht Thema meines Blogs ;)
 
Und so ganz nebenbei studiere ich auch noch und habe gerade irgendwie tausend andere Dinge im Kopf. Vielleicht schreibe ich auch deshalb: Um einfach den Kopf frei zu bekommen.
 
Was sich zu früher verändert, ist, denke ich, die Art wie ich schreibe. Früher habe ich immer sehr viel vorher überlegt, aber jetzt ist mir viel mehr danach, auch einfach mal drauf loszuschreiben, wenn ich irgendeine wage Idee habe. Ich will auch nicht schreiben "müssen", sondern "wollen". Wenn ich Lust habe, etwas auszudrücken, möchte ich meine Blog dafür als Medium nutzen, wenn ich etwas nicht ausdrücken möchte, halt nicht. Klar, muss ich mich vielleicht mal etwas motivieren, aber nicht wieder aus dem Gedanken "ich muss jede Woche etwas schreiben, also muss ich mir jetzt etwas überlegen, was ich diese Woche schreibe." Ich möchte einfach meine Gedanken, Inspirationen oder meine Begeisterung mit euch teilen. Auch weil ich sonst nicht so viel rede, vor allem nicht über die Themen, über die ich hier schreibe, weil sich leider nicht so viele Leute dafür interessieren.
Worüber ich vielleicht noch mehr nachdenke ist die Art, wie ich etwas sage. Mir fällt immer mehr auf, wie viele Leute ihren Standpunkt als DEN einzigen hinstellen und sonst ist alles scheiße. Ich glaube, das habe ich früher (in nicht so extremer Form) auch gemacht, aber darauf möchte ich nun mehr achten.
Das soll's auch erst einmal gewesen sein. Es ist eh schon viel zu spät (schon bald 1 -.-) und dieser Post ist schon ewig lang und möchte jetzt einfach nur noch schlafen. Aber es tut so gut, mal wieder zu bloggen, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen (oder doch, wenn ihr auch bloggt). Ich freue mich so sehr darauf, dass es weitergeht und ich mit ganz frischer Energie starten kann. Und ich lese jetzt nicht nochmal über den Post, also hoffe ich einfach, dass er inhaltlich genau so viel Sinn macht, wie ich denke, und nicht all zu viele Fehler durch die Rechtschreibkorrektur gerutscht sind.
Wie regelmäßig ich schreibe, kann ich noch nicht sagen, aber nur so viel: Ich bleibe dabei.

Kommentare:

  1. Ich blogge zwar zur Zeit selbst nicht mehr, aber ab und an schaue ich in meinen Reader und als ich gesehen habe, dass du mal wieder was geschrieben hast, hab ich mich echt gefreut - einfach weil du noch aus meiner Bloggingzeit stammst. Mir geht es ganz ähnlich wie dir, aber ich glaube du hast mich gerade inspiriert auch wieder einen Blog zu starten. Den Amerikablog habe ich ja so gut wie beendet (naja hab nie wirklich ein "Ende" verfasst, aber mach ich evtl. mal noch..), aber früher hatte ich einen ähnlichen Blog wie du hier und das hat mir auch mega Spaß gemacht, also mal schauen. Mich hast du jedenfalls noch als Leserin :)
    Das mit dem einfach so drauflos schreiben gefällt mir übrigens, es ist als würdest du mir in einem Café gegnüber sitzen und alles erzählen (macht das Sinn oder bin ich wieder verwirrend? :D)
    Oh und zum High Carb, Low Fat .. das würde mich sehr interessieren, wenn du da ein wenig mit uns teilst. Ich verfolge zwar keine strikte Ernährungsweise mehr, aber versuche mich bewusst zu ernähren und probiere doch relativ viel aus, um neue Rezeptideen und Abwechslung zu bekommen. Ich hab 2-3 Jahre vegetarisch gelebt (bis Amerika, dann ging es auslandsjahrtechnisch nicht..) und ernähre mich auch noch immer sehr wenig bis kaum von Fleisch. Aber an sich verzichte ich auf nichts, versuche einfach nur gesund und ausgewogen, vor allem aber bewusst zu essen. Essen ist einfach immer ein gutes Thema :D Du hast früher auch immer mal schöne Rezepte geteilt, vielleicht bietet sich das da ja an der ein oder anderen Stelle wieder an. Bin jedenfalls sehr gespannt :)
    Liebste Grüße,
    Fay♥

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    1. Hallo und danke schön für deinen langen, lieben Kommentar :) Es wäre total schön, wenn du auch wieder bloggen würdest :3 ich habe deinen Blog damals sehr, sehr gerne gelesen. ich mag auch total dieses drauf los schreiben zu dem, was einem gerade durch den Kopf geht.
      Ich werde auf jeden Fall noch einige Posts zu Ernährung und mit Rezepten machen :)
      Liebe Grüße zurück,
      Nicole

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  2. Schön, dass Du wieder schreibst! :) Ich kenne das Gefühl, keine Worte zu haben, recht gut. Zu viele Gedanken und die Finger können sich nicht entscheiden, welche Buchstabentaste sie zuerst drücken wollen. Insofern ist es gut, einfach mal anzufangen.
    Lieben Gruß!
    marille

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    1. Es hat mir auch total geholfen. Und ich merke, wie sehr mir schreiben doch eigentlich liegt, um meine Gedanken auszudrücken.

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