Sonntag, 1. Januar 2017

Auf ein Neues!

 
Hallo ihr Lieben und ein frohes neues Jahr 😊
Ich möchte diesen Blog im Jahr 2017 mehr nutzen, um meine Gedanken teilen zu können. Es gibt viele Themen, die mich interessieren, über die ich mich aber leider nicht austauschen kann mit meinem Umfeld oder zumindest nicht in der Form, in der ich das möchte. Dafür ist dieser Blog eigentlich gedacht und das möchte ich wieder aufleben lassen. Ich habe früher oft auch gebloggt, weil ich dachte, ich müsste etwas schreiben. Schon letztes Jahr habe ich das hinter mir gelassen, allerdings dann auch fast gar nicht mehr geschrieben. Dabei gäbe es so vieles was ich gerne mit irgendwem teilen würde. Wobei, eigentlich nicht mit einfach irgendwem, sondern mit Menschen, die es interessiert und das Tolle, wenn man etwas im Internet schreibt ist doch, dass es sich niemand, den es nicht interessiert, durchlesen braucht. Ich möchte Einsichten, Informationen und Gedanken, die mich beschäftigen, teilen. Vielleicht kann ich ja auch jemand anderes damit inspirieren?!
Was hält mich also davon ab? Zweifel und Angst. Zweifel daran, dass ich die Sache vielleicht doch noch nicht hundertprozentig durchdrungen habe und es vielleicht ja doch aus einer anderen Perspektive aus betrachtet, alles falsch ist, was ich sage. Und Angst vor der Art, wie Menschen mir das kommunizieren. Ich denke, das ist der Punkt, an dem ich mich daran erinnern sollte, dass "richtig" und "falsch" nicht existieren, sondern Kategorien sind, die von Menschen erdacht wurden. Wer kann schließlich schon wissen, was richtig und was falsch ist, und von sich behaupten, er hätte das einzige Richtige gefunden? Niemand. Zumindest nicht aus meiner Sicht heraus. Zu dieser neuen Sichtweise, hat mich das Buch "Gewaltfreie Kommunikation" von Marshall Rosenberg inspiriert, dass ich kürzlich gelesen habe. Ich denke, ich werde öfters nun auch einzelne Aspekte aus Büchern, die ich lese, aufgreifen und dazu etwas schreiben. Ich habe früher manchmal versucht, Posts zu einem kompletten Buch zu schreiben, aber das fand ich ziemlich schwierig, weil ich nie den ganzen Infos gerecht werden konnte und es außerdem immer bestimmte Aspekte gab, über die ich besonders gerne schreiben wollte. Der Aspekt das es kein "richtig" und "falsch" und "gut" und "schlecht" gibt, fasziniert mich sehr. Das heißt nicht, dass es keine Ethik mehr gäbe. Nur sie basiert nicht auf solchen festen Kategorien, sondern den Fragen, ob ein Weg der leichteste ist (oder ob es dagegen einen Widerstand in uns gibt) und ob es nicht noch einen gibt, der weniger kostet ("kosten" ist nicht im Sinne von Geld gemeint). Damit braucht man sich nicht mehr bei irgendetwas streiten, ob es jetzt richtig oder falsch ist, sondern kann sich einfach fragen, ob es auch Alternativen gibt, die leichter sind und weniger kosten.
Zurück zu meinen Zweifeln also. Ich werde euch also kein absolutes Wissen oder die einzig wahre Sichtweise auf ein Thema vermitteln, sondern, das was ich darüber nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert habe. Ich werde den Standpunkt vertreten, der mir dabei, wenn ich die Konsequenzen von etwas angucke, am sinnigsten erscheint. Das heißt nicht das alle anderen Standpunkte "schlecht" wären.
Ich möchte einfach ein Medium haben, um meine Gedanken und Eindrücke teile zu können. Und ich würde mich natürlich um so mehr freuen, wenn es Leute gibt, mit denen ich sie teilen kann. Mal sehen, was 2017 so bringen wird für diesen Blog.
 

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