Donnerstag, 16. August 2012

“Cucina Vegana” von Heike Kügler-Anger




Heute möchte ich euch ein Kochbuch vorstellen, welches ich sehr gerne mag. Es ist das Kochbuch “Cucina Vegana. Vegan genießen auf italienische Art”, geschrieben von Heike Kügler-Anger und beim Pala Verlag erschienen. Es enthält eine Vielzahl unterschiedlichster veganer italienischer Rezepte, aber auch einige Informationen zur traditionellen Ernährung Italiens und dem Vegetarismus und Veganismus dort. Wer ein Buch mit Rezepten für Pizza mit einer veganen Käsealternative und Tofubolognese erwartet, wird allerdings enttäuscht. Es werden traditionell italienische Rezepte vorgestellt, die hin und wieder Produkte wie Mandel- oder Hafermilch enthalten. Das Kochbuch kommt sogar völlig ohne Soja aus, da dieses laut der Autorin in der traditionellen italienischen Küche nichts zu suchen hat.


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Zunächst wird der Leser über die als gesund geltende traditionelle italienische Ernährung und die Entwicklung zu einer immer ungesünderen Ernährung in Italien und über den tarditionellen Vegetarismus, welcher schon in der Antike dort vorhanden war, aber auch über den Vegetarismus und Veganismus heute informiert. Als nächstes werden einige wichtige Zutaten der italienischen Küche und Grundrezepte wie das für zum Beispiel Mandelmilch genannt. Danach kommt der wichtigeste Teil- die Rezepte. Diese sind in sechs Kategorien unterteilt.


In der Kategorie “Im Olivenhain” werden Rezepte für Pesti, Öle mit Kräutern und eingelegtes Gemüse vorgestellt. Also eine Kategorie, in der grundlegende Rezepte vorhanden sind. Bei der nächsten Kategorie handelt es sich um eine, in der Antipasti (Vorspeisen) und Suppen vorgestellt werden. Als nächstes folgt das Kapitel “Im Gemüsegarten”, worin Rezepte für Salate, Pfannengerichte, Gemüsebeilagen und Aufläufe vorhanden sind. Die Kategorie “Von Feld und Acker” enthält Rezepte mit Nudeln, Reis und Maisgrieß. Als nächstes wird die Zubereitung verschiedener Pizzen und Brote erläutert und zum Schluss dürfen natürlich auch Desserts und süßes Gebäck nicht fehlen.


Das Buch ist übrigens auf 100% Recyclingpapir gedruckt und wird klimaneutral produziert. Mit seinen umweltfreundlichen Büchern ist der Pala Verlag vielen Anderen vorraus. Toll!


Ich habe längst nicht alle Rezepte ausprobiert – bin eh eher die Freischnautze als Nach-Rezept-Kocherin – aber dem Charme dieses Kochbuches verfallen. Wunderschöne Illustrationen und die italienischen Originaltitel in der Zeile unter der Überschrift untermalen die Stimmung. Schade finde ich es allerdings, dass es keine Fotos von den Gerichten gibt. Diese sind es für gewöhnlich, die ich mir immer zuerst angucke. Die Rezepte sind wirklich sehr vielseitig und ich habe schon so manches leckere Gericht darin gefunden. Einige davon, die ich bereits zuvor auf meinem Blog veröffentlicht habe, zeige ich euch:





Erbsenrisotto (aber nicht mit Risotto-, sondern mit Naturreis)





Knoblauchtomaten





Venezianische Kartoffelpfanne (hier als Suppe)





EDIT: “Polenta mit Frischen Kräutern”. Wusste gar nicht mehr, dass ich auch ein halbwegs gelungenes Bild von diesem Gericht habe…


Fazit: Ein sehr empfehlenwertes Kochbuch – nicht nur für Veganer, sondern auch für Menschen, die ihren Speiseplan erweitern und Neues ausprobieren möchten.

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